Erste Erfahrungen mit ZFS
Monday, 19. November 2007, 12:02Ich habe mir vor ein paar Tagen auf einer 80GB Platte FreeBSD mit ZFS intsalliert. Ich boote sogar davon mittels einem kleinen Trick (/boot enthaelt nur den Kernel und ist UFS).
Impressiv muss ich sagen. Aber ein paar Sachen sind mir aufgefallen.
Es ist gar kein Problem hunderttausende von Slices(ZFS-dataset) zu erstellen. Man macht das wirklich mal eben schnell auf in einem gemounteten Partition( Zpool). Nur, man kann sie nicht eben so leicht wieder loeschen, da die Inhalte der datasets auch zerstoert werden. Dumme das, die Integration geht, aber die Reintegration macht alles putt :-/ das hat mich schon ein /usr/home gekostet ;)
Das zweite ist, dass die Doku wirklich vermisst wird. Haeufig gibt man nach Tutorial xyz etwas ein, aber sobald etwas nicht funktioniert ist man wirklich aufgeschmissen. Ich habe mir eine Installation komplett abgeschossen, da ZFS nicht transparent ist, wann etwas automatisch gemountet wird und wann nicht. Es ist dann auch nicht einfach ohne /usr/bin im Reperaturmodus die /etc/fstab zu fixen… Zumal man mit der LiveCD ZFS nicht mounten kann.
Grosses (Noch-)Manko ist die fehlende Verschluesselung. Das macht ZFS unter FreeBSD praktisch unbenutzbar fuer mich. Ich muss mal guggn, ob es da einen Hack mit Volumes vielleicht gibt.


