14 Monate Haft – Abmahnanwalt blamiert?
Mittwoch, 17. September 2008, 18:36Gerade einen Artikel zum bekanntesten Abmahnanwalt Deutschlands gelesen:
Der Beschuldigte wollte in der heutigen Strafverhandlung über seinen Verteidiger nachweisen lassen, dass seine Kanzlei im Tatzeitraum so chaotisch organisiert gewesen sei, dass er den Überblick verloren habe. Mehrere ehemalige Angestellte, die als Zeugen benannt waren, bestätigten zwar diese Darstellung, was die Postablage angeht, betonten aber laut Prozessbeobachtern, dass in Sachen Geldeingang immer strenge Ordnung geherrscht habe. Insofern war der Vortrag des Münchner Rechtsanwalts offenbar für den Vorsitzenden Richter wenig glaubwürdig.
Wie peinlich. Nicht nur basiert seine Verteidigung darauf, dass er nicht in der Lage ist seine Kanzlei zu führen, sondern dann stellt das Gericht auch noch fest, dass das stimmt ausser in dem den Fall betreffenden Dingen?


