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Notiz zu "Posterior-Hacking"

2014
13
Januar

Ich will mehr schreiben!

Heute habe ich nicht viel gelesen oder gesehen, da ich meine Bewerbungen fuer diverse Programme vorbereite und mir nicht viel Zeit gerade uebrig bleibt. Daher nur ein paar Saetze zu P-Hacking.

P-Hacking bedeutet, dass ein Wissenschaftler mittels statistischer Umformungen solange an seiner Arbeit herum doktort (haha, get it?), bis die Ergebnisse genuegend unterschiedlich zwischen seinen Versuchsgruppen sind, so dass sie Signifikanz erreichen. Signifikanz wird in der Statistik normalerweise mit p-Werten ausgedrueckt. (Daher der Name P-Hacking.)

Dieses Problem ist schon lange bekannt und diese Praxis wird auch im grossen Stil betrieben. Es gibt dagegen sowohl statistische Ueberpruefungsmethoden als auch die Idee klassiche Hypothesentestung als ganzes zu ersetzen.

In diesem Artikel beschreibt nun der Autor, warum das auch nichts nuetzen wird. Anhand von einem Datensatz zeigt er, dass auch wenn bayes'sche Inferenzstatistik benutzt wird ein Hacking noch moeglich ist.

Tja, es gibt halt keine technische Loesung fuer soziale Probleme. In diesem Fall der Publikationszwang im Wissenschaftsbetrieb.


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